Als IT-Berater oder IT-Dienstleister rechnest du in der Regel ausschliesslich an Unternehmen. Das bedeutet: Du bist voll von der E-Rechnungspflicht betroffen — als einer der ersten Berufsgruppen, die umstellen muessen.
Warum IT-Berater besonders betroffen sind
IT-Beratung und IT-Dienstleistungen sind typische B2B-Umsaetze. Deine Kunden sind fast immer Unternehmen. Ab 2027/2028 muessen alle deine Rechnungen an diese Kunden im E-Rechnungsformat (XRechnung oder ZUGFeRD) vorliegen. Wer heute noch PDF-Rechnungen per E-Mail verschickt, muss das Verfahren aendern.
Was musst du tun?
Konkret sind drei Dinge notwendig:
- E-Rechnungen empfangen koennen: Seit Januar 2025 Pflicht. Wenn Lieferanten dir E-Rechnungen schicken, musst du diese verarbeiten und archivieren koennen.
- E-Rechnungen ausstellen koennen: Ab 2027 (ggf. 2028 je nach Umsatz) musst du an deine Unternehmenskunden XRechnung oder ZUGFeRD ausstellen.
- Archivierung sicherstellen: E-Rechnungen 10 Jahre GoBD-konform aufbewahren.
Welche Software passt fuer IT-Berater?
Als IT-Berater hast du haeufig keine komplexen Lagerhaltungs- oder Warenwirtschaftsanforderungen. Du brauchst eine schlanke Software fuer Rechnungen, Buchhaltung und Steuerberater-Export:
- sevdesk (ab 8,90 Euro/Monat): Sehr moderne Benutzeroberflaeche, XRechnung automatisch
- Lexware Office (ab 12,90 Euro/Monat): Guenstigster DATEV-Export, breite Nutzerbasis
- FastBill (ab 9,99 Euro/Monat): Ideal wenn du nur Rechnungen stellst und nichts weiter
Software-Vergleich: Alle drei Programme vergleichen. Ratgeber: E-Rechnungspflicht Ratgeber. Fuer Freelancer: E-Rechnungspflicht fuer Freelancer.